Hüfttasche

Nachdem sich die Hüfttasche in den ausgehenden achtziger Jahren einer großen Beliebtheit erfreute, erlebt sie derzeit ein rauschendes Comeback.
Früher, allerdings eher unter dem Namen Bauchtasche bekannt, war sie ein “Muss” für jeden Mallorca-Urlauber, hatte daher aber auch starke Imageprobleme, gerade bei jüngeren Leuten. Zu sehr waren die Begriffe Spießigkeit und Pauschaltourismus mit dem Tragen einer solchen Tasche verbunden.

Neuerdings haben allerdings die jungen Modelabels die Hüfttasche wiederentdeckt und präsentieren sie als schickes Modeaccessoire unter dem Namen Hip Pack ihrer Zielgruppe. Hierbei steht natürlich das modische Design im Vordergrund. Sinn und Nutzen der Hüfttasche sind von jeher unbestritten: Bei Reisen und Ausflügen gewährleisten sie eine große Sicherheit der Wertgegenstände, da man diese gut geschützt nah am Körper trägt. Im täglichen Gebrauch ermöglichen sie die Unterbringung des gesamten Equipments, welches von jungen Leuten heutzutage zur Grundausstattung zählt: Handy, MP3-Player, Sonnenbrille, Digitalkamera.

Hüfttasche und Bauchtasche

Man hat alles im Griff und dabei die Hände frei. Idealerweise ist in der Hüfttasche auch Platz für eine Trinkflasche und einen kleinen Snack. Damit ist sie dann auch für weitere Verwendungsmöglichkeiten prädestiniert: Bei Trekking-Tagestouren bleibt der Rücken unbelastet, weil man keinen Rucksack benötigt; beim Lauftraining hat man keine störenden Gegenstände wie Schlüssel oder MP3-Player in den Taschen, und kann darüber hinaus auch noch leichte Verpflegung mitnehmen.

Moderne Hüfttaschen verfügen neben dem modischen Design über ein funktionelles Platzangebot. Sie sind in der Regel ausgestattet mit einem verstellbaren Hüftgurt und einem Steckverschluss, der eine unkomplizierte und schnelle Benutzung ermöglicht. Gerade bei leichter Bekleidung in den warmen Monaten stellt die Hüfttasche somit eine echte Alternative zum Rucksack dar.